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Welche Qualifikationen sollte ein Dachdecker für die Dachplanung haben?

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  • Aktualisiert 15. Januar 2026 um 07:50
  • 382 Mal gelesen
  • ca. 18 Minuten Lesezeit
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In dem Artikel werden die wichtigsten Qualifikationen für Dachdecker diskutiert, die für die Dachplanung erforderlich sind. Dazu gehören eine qualifizierte Ausbildung, Fachkenntnisse in Dachkonstruktion, Kenntnisse über Baustoffe, Umgang mit modernen Technologien und ein starkes Sicherheitsbewusstsein.

Qualifikationen und Anforderungen an Dachdecker für die Dachplanung
Dachplanung
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Qualifizierte Ausbildung
  2. Ausbildung und Zertifikate
  3. Fachkenntnisse in Dachkonstruktion
  4. Fachkompetenzen im Dachbau
  5. Kenntnisse über Baustoffe
  6. Sicherheitskenntnisse und Schulungen
  7. Umgang mit modernen Technologien
  8. Methoden und Planungswerkzeuge
  9. Sicherheitsbewusstsein
  10. Häufige Fragen zur Dachplanung
  11. Dachdecker in der Nähe

Qualifizierte Ausbildung

Qualifizierte Ausbildung ist entscheidend für die Fähigkeiten eines Dachdeckers in der Dachplanung. Neben den grundlegenden Fachkenntnissen in der Dachkonstruktion und dem Wissen über Baustoffe sollte ein Dachdecker auch über spezifische Qualifikationen verfügen, um eine erfolgreiche Dachplanung durchführen zu können. Dazu zählen unter anderem fundierte Kenntnisse in der mathematischen Berechnung von Materialbedarf und statischer Belastung, um eine sichere und effiziente Bauweise zu gewährleisten. Ein Dachdecker mit einer qualifizierten Ausbildung kann nicht nur Dächer planen, sondern auch komplexe Konstruktionszeichnungen erstellen und maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Kundenwünsche entwickeln. Des Weiteren sollte ein Dachdecker für die Dachplanung über ein tiefgreifendes Verständnis von ökologischen und nachhaltigen Baumaterialien verfügen.

Die Berücksichtigung von Umweltaspekten und Energieeffizienz spielt in der modernen Bauwirtschaft eine immer größere Rolle. Daher ist es wichtig, dass ein Dachdecker in der Lage ist, innovative und umweltfreundliche Lösungen in die Planung mit einzubeziehen. Nur ein Dachdecker mit einer qualifizierten Ausbildung kann sicherstellen, dass die Dachplanung den neuesten Standards in Sachen Nachhaltigkeit entspricht und den Kunden langfristige Kosteneinsparungen durch energieeffiziente Lösungen ermöglicht. Zusätzlich zu diesen fachlichen Qualifikationen sollte ein Dachdecker für die Dachplanung auch über gute kommunikative Fähigkeiten verfügen. Die enge Zusammenarbeit mit Kunden, Architekten und anderen Gewerken erfordert ein hohes Maß an Koordinationsgeschick und Verhandlungsgeschick. Ein Dachdecker mit einer qualifizierten Ausbildung ist in der Lage, alle beteiligten Parteien effektiv zu informieren, zu beraten und zu überzeugen, um eine reibungslose Umsetzung der Dachplanung zu gewährleisten.

Ausbildung und Zertifikate

Qualifikation BedeutungPraxisbeispiel
Ausbildung zum Dachdecker Grundlegende Fähigkeiten, Materialkunde, Arbeitsabläufe, Planungsvoraussetzungen Montage eines Neubaus, Ausführung von Traufen, Konzeption eines Dachaufbaus
Meisterprüfung im Dachdecker-Handwerk Nachweis der fachlichen Führung, Qualitätskontrolle, Terminkoordination Planungsgespräche mit Bauherren, Erstellung eines Qualitätsplans für Baustelle
Zertifikat Tragwerksplanung (Dach) Nachweis sicherer Dachkonstruktionen, Lastabtragung, Schnittstellen zur Statik Berechnung von Sparrenabständen, Lastpfade, Verbindung der Holzteile
Zertifikat Energieeffiziente Dachplanung Nachweis energetischer Konzepte, Wärmedämmung, Hüllflächenberechnungen Energieberatertermin, Hüllflächenberechnung, Selektion energiesparender Materialien
Zertifikat Dachbegrünung Nachweis der fachgerechten Begrünung, Tragfähigkeit, Bewässerungssysteme Konzeption einer Dachbegrünung mit Substrat, Bewässerung, Pfosten-Lagerung
Zertifikat Brandschutz im Dachbereich Nachweis Brandschutzkonzepte im Dachraum, Fluchtwege, Feuerwiderstandsklassen Erstellung eines Brandschutzkonzepts im Spitzboden, Feuerschutzmaßnahmen
Weiterbildung: Dachensanierung und -instandsetzung Fachwissen zu Sanierungsmethoden, Schadensanalyse, Modernisierung von Bestandsdächern Durchführung einer Sanierungsstrategie, Dachhaut, Lattung und Wärmedämmung
Schulung: Arbeitssicherheit und Gefahrstoffkunde Schulung zu sicheren Arbeitsweisen, PSA, Notfallmaßnahmen, Gefahrstoffe Durchführung einer Unterweisung, PSA-Einsatz, Unfallverhütungsmaßnahmen
Zertifikat Holzbau-Verbindungen für Dachkonstruktionen Nachweis passender Holzverbindungen, Balkenverbindungen, Dübel- und Verbindungssysteme Ausführung von Holzverbindungen, Nagelplatten, Schraubverbindungen, Anschlussdetails

Fachkenntnisse in Dachkonstruktion

Fachkenntnisse in Dachkonstruktion sind unerlässlich für einen Dachdecker, der sich mit der Dachplanung befassen soll. Ein fundiertes Verständnis der verschiedenen Arten von Dachkonstruktionen, wie etwa Sattel-, Pult- oder Walmdach, ist notwendig, um die Anforderungen und Besonderheiten jedes einzelnen Projekts richtig zu bewerten und entsprechende Lösungen zu entwickeln. Ein erfahrener Dachdecker sollte in der Lage sein, komplexe Berechnungen für die Statik eines Daches durchzuführen und die erforderlichen Materialien sowie ihre Anordnung optimal zu planen. Er muss die verschiedenen Belastungen, denen ein Dach ausgesetzt ist, sowie deren Auswirkungen auf die Konstruktion genau einschätzen können. Zudem ist es wichtig, dass er die rechtlichen Vorschriften und Normen im Bereich der Dachkonstruktion kennt und bei der Planung berücksichtigt. Des Weiteren sollte ein Dachdecker über Kenntnisse in der Dachabdichtung verfügen, um sicherzustellen, dass das Dach wasserdicht und langlebig ist. Dazu gehört auch die Selektion der geeigneten Dachdeckungsmaterialien und die fachgerechte Verarbeitung, um Undichtigkeiten und Schäden zu vermeiden. Ein guter Dachdecker zeichnet sich durch sein Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Dachkonstruktion und Dachabdichtung aus und kann diese optimal aufeinander abstimmen. Zusammenfassend sind Fachkenntnisse in Dachkonstruktion ein entscheidender Aspekt der Qualifikationen, die ein Dachdecker für die Dachplanung mitbringen sollte. Nur so kann er sicherstellen, dass das geplante Dach den Anforderungen an Stabilität, Sicherheit und Funktionalität entspricht und den Bauherrn lange Zeit zufriedenstellt.

Fachkompetenzen im Dachbau

Kompetenz RelevanzPrüfungsform
Dachkonstruktionen planen und dimensionieren 4,5 Praxisprüfung mit Konstruktionsnachweis
Beherrschung der statischen Grundlagen von Dachkonstruktionen, inklusive Sparrenberechnung, Dachneigung und Lastverteilung gemäß DIN EN 1995 Sichert stabile Tragfähigkeit des Daches bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen und Bauformen, minimiert Risiken durch systematische Lastverteilung. Prüfung durch Fallstudie zur Konstruktion eines Carport-Daches mit KVH 120x60 mm Sparren und 30° Neigung; Berechnungen gemäß DIN EN 1990/1995
Erstellung von Dachflächenplänen mit BIM-Software wie Revit oder AutoCAD, inklusive Dachhaut, Entwässerung und Belichtungsplanung Ermöglicht präzise Planung, Koordination mit Bauteilen und Vermeidung von Kollisionen im Bauablauf. Projektarbeit mit BIM-Modell und zugehöriger Dokumentation
Materialkenntnisse zu Ziegelarten wie Wienerberger Terca Standard oder Deutsche Ziegelprofile, inklusive Feuchteverhalten und Lebensdauer Materialkenntnisse zu Ziegelarten, Ziegelprofilen und feuchtigkeitsresistenten Eigenschaften ermöglichen gezielte Materialauswahl. Theoretische Prüfung mit Materialkennwerten & Praktischer Selektiontest
Kenntnis der Wärmedämmung nach EN 998-1/2 und Energieausweis-Relevanz, inklusive Dämmstoffarten wie Polyurethan, Glaswolle und Holzweichfaser Sichert niedrige Wärmeverluste und erfüllt Energieeinsparverordnungen. Schriftliche Prüfung mit Fallbeispiel zu Dämmstoffen, Wärmeleitfähigkeit und U-Wert-Berechnungen
Planung der Dachentwässerung inklusive Fallrohre, Gefälle und Dachabdichtung gegen Durchfeuchtung Verhindert Wasserschäden und erhöht die Lebensdauer der Dachkonstruktion. Praxisorientierte Aufgabe zur Planung einer durchgehenden Dachentwässerung inklusive Gefälleberechnung
Koordination von Gauben und Dachflächenfenstern unter Berücksichtigung Belüftung, Raumnutzen und Blendschutz Sorgt für ausreichende Belüftung, Tageslichtnutzung und komfortables Raumklima. Mündliches Fachgespräch plus Skizzen zu Gauben, Belüftungskonzept und baulichen Schnittgrößen
Kenntnis von Brandschutz- und Feuchteschutzaspekten im Dachraum, inklusive Dampfsperren und Luftdichtheit Schützt Brandbereiche und Feuchteanforderungen, erhöht Gebäudesicherheit. Portfolioprüfung mit Situationsanalyse zu Brandschutzkonzepten im Dachraum
Ableitung von Wartungs- und Reparaturkonzepten, inklusive Dachabdichtungen, Kehlen und Flächenpflege Ermöglicht langfristige Wartung, einfache Instandhaltung und Werterhalt. Praxisbericht mit Wartungsplan, Austausch vorhersehbarer Verschleißteile und Inspektionsintervalle
Kenntnis von Normen wie DIN 18339, EN 1991-1-1, EN 1995-1-1, EN 12056 Sichert normenkonforme Ausführung und nachvollziehbare Dokumentation. Schriftliche Fachprüfung mit Normenaufgabe rund um DIN EN 1991-1-1, DIN 1055-100 und verwandte Regelwerke
Berechnung von Dachlasten durch Schnee- und Windlasten gemäß regionaler Klimatabellen und Baustandards Verknüpft Bauphysik mit regionalen Klimadaten für sichere Lastannahmen. Fallstudie mit Lastannahmen für Schnee- und Windlasten in einer spezifischen Klimazone
Kenntnis von Unterkonstruktionen wie KVH oder Holzsparren, inklusive Verbindungselemente und Schraubensystemen Stabile Unterkonstruktion mit passenden Verbindungselementen ermöglicht sichere Montage. Praktische Montageprüfung mit Unterkonstruktion, Zackenschrauben und KVH-Verbindungen
Erfahrung mit Dachbegrünung und langlebigen Abdichtungen bei Flachdächern und Gründächern Berücksichtigt Dachbegrünung und langlebige Abdichtungen für ökologische Optionen. Projektpräsentation inklusive Pflichtenheft zu einer Dachbegrünung und Abdichtungsstrategie.

Kenntnisse über Baustoffe

Ein wichtiger Bestandteil der Qualifikationen, die ein Dachdecker für die Dachplanung haben sollte, ist das Wissen über verschiedene Baustoffe. Kenntnisse über Baustoffe sind entscheidend, um die geeigneten Materialien für das Dach auszuwählen und eine langlebige und funktionale Dachkonstruktion zu gewährleisten. Dabei spielen Aspekte wie die Eigenschaften, die Verarbeitungsmöglichkeiten und die Witterungsbeständigkeit der Baustoffe eine entscheidende Rolle. Es ist wichtig, dass ein Dachdecker über ein umfassendes Verständnis der unterschiedlichen Baustoffe verfügt, um die Vor- und Nachteile verschiedener Materialien abwägen zu können. Nur so kann er fundierte Entscheidungen bei der Planung und Umsetzung von Dachprojekten treffen. Zudem ist es wichtig, dass ein Dachdecker über ein breites Spektrum an Baustoffen Bescheid weiß, um den individuellen Anforderungen seiner Kunden gerecht zu werden und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Ein Dachdecker mit fundierten Kenntnissen über Baustoffe ist in der Lage, sowohl die fachgerechte Montage als auch die richtige Pflege und Wartung des Dachs sicherzustellen. Er kann die verschiedenen Materialien optimal einsetzen, um ein Dach zu schaffen, das nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch den hohen Anforderungen an Funktionalität und Langlebigkeit gerecht wird. Durch sein Wissen kann er zudem mögliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Vorkehrungen treffen, um Schäden am Dach zu vermeiden. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Werterhaltung von Gebäuden.

Sicherheitskenntnisse und Schulungen

Kenntnis Was zu tunHäufigkeit der Schulung
DGUV Vorschrift 1: Grundlagen der Arbeitssicherheit auf Dächern Sicherheitscheck der Absturzsicherung (Gurte, Anschlagpunkte) vor jeder Schicht jährlich
Anwendung persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für Höhenarbeiten PSA korrekt erstellen, Passform prüfen, Kanten schützen alle zwei Jahre
Elektrische Sicherheit bei Dacharbeiten (Verlängerungen, Kabeltrassen) Kabelwege sichern, Fehlerstromschutzschalter testen alle drei Jahre
Brandschutz und Brennstoffbehälter-Management auf Dächern Kein offenes Feuer, Feuerlöscher prüfen, Rauchabschirmung nach Brandschutz-Anpassungen
Sicht- und Funktionsprüfung Absturzsicherungssysteme Riemen, Karabiner auf Abnutzung prüfen, richtige Befestigung vierteljährlich
Sicherer Transport und Lagerung von Dachmaterialien Material sicher stapeln, Lasten richtig sichern halbjährlich
Sicherung von Arbeitsbereichen auf dem Dach (Laufwege, Absturzbarrieren) Absperrungen einrichten, Verbotsschilder anbringen monatlich
Witterungsbezogene Sicherheitsmaßnahmen (Regen, Schnee, Eis) Arbeitsplan bei Unwetter prüfen, Schutzmaßnahmen aktivieren jährliche Prüfung der Wetterstrategie
Leitern und Gerüste sicher verwenden Gerüsthöhe prüfen, Leiterstand sichern alle sechs Monate
Erste Hilfe und Notfallprotokolle auf der Baustelle Erste-Hilfe-Ausrüstung prüfen, Notrufabläufe trainieren jährliches Training
Gefahrstoff- und Bitumenverarbeitung sicher gestalten Sicherheitsdatenblätter beachten, Handschuhe wechseln alle zwei Jahre
Dachplanung: Gefährdungsbeurteilung gemäß Normen Gefährdungen ermitteln, Maßnahmenplan erstellen bei Projektbeginn

Umgang mit modernen Technologien

Der Umgang mit modernen Technologien ist heutzutage auch im Bereich des Dachdeckerhandwerks von großer Bedeutung. Ein Dachdecker, der für die Dachplanung zuständig ist, sollte über Kenntnisse in der Anwendung von digitalen Planungswerkzeugen verfügen. Dazu gehören beispielsweise CAD-Programme, mit denen Dachkonstruktionen präzise geplant und visualisiert werden können. Des Weiteren ist es wichtig, dass ein Dachdecker für die Dachplanung auch über Erfahrungen im Umgang mit modernen Bautechniken wie der Verwendung von nachhaltigen Baustoffen oder dem Einsatz von Smart Home-Technologien verfügt. Denn moderne Dächer bieten heute vielfältige Möglichkeiten, um Energieeffizienz zu steigern oder den Wohnkomfort zu erhöhen. Eine erfolgreiche Dachplanung erfordert deshalb nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch die Fähigkeit, innovative Technologien sinnvoll einzusetzen und trendsicher zu planen. Ein Dachdecker, der auf dem aktuellen Stand der Technik ist, kann seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen bieten, die den Anforderungen an moderne Wohn- und Arbeitsgebäude gerecht werden. Somit ist der Umgang mit modernen Technologien ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Dachplanung in der heutigen Zeit.

Methoden und Planungswerkzeuge

Methode oder Werkzeug EinsatzbereichVorteil
Drohnenbasierte Dachvermessung Große Dachflächen, steile Hänge, unzugängliche Bereiche Präzision in der Planung
Digitales Dachplanungstool (z. B. BIM-Integrator) Kernbereich der Dachplanung, BIM-Integration, Zusammenarbeit mit Fachplanern Effizienz durch BIM-Workflow
Dachneigungsmessung mit Laserentfernungsmesser Präzise Entfernungs- und Höhenmessung, exakte Geometrie Messgenauigkeit bis +/- 2 mm
Gebäudemodellierung und Bestandsaufnahme per 3D-Scan Erfassung realer Geometrien, Bestandsdokumentation, 3D-Modelle Realistische Bestandsdaten, Reduktion von Änderungsaufwand
Dichtungssystem- und Materialplanung mit CAD-Templates Detailgenaue Layouts für Abdichtungen, Materialien und Lieferketten Standardisierte Detaillösungen, zügige Umsetzung
Schadens- und Zustandserfassung mittels Fotogrammetrie Schnelle Identifikation von Schäden, Priorisierung von Maßnahmen Lokalisierung von Schäden, bessere Instandhaltungsplanung
Energieeffizienz-Checkliste in der Planungsphase Berücksichtigung von Wärmebrücken, Luftdichtheit, Energiebedarf Ganzheitliche energetische Optimierung, Förderrelevanz
Dachkoten- und Statikprüfungen mit FEM-Software Verlässliche Mengen- und Kostenbasis, Prüfkonformität Sichere Tragwerksnachweise, Compliance
Projekt- und Mengenermittlung durch spezialisierte Kalkulationssoftware Aufträge, Zeitplanung, Ressourceneinsatz transparenzbereit Transparente Kostenkalkulation, Termsicherheit

Sicherheitsbewusstsein

Sicherheitsbewusstsein ist ein äußerst wichtiger Aspekt, den ein Dachdecker für die Dachplanung unbedingt mitbringen sollte. Dies beinhaltet nicht nur die Kenntnis der relevanten Sicherheitsvorschriften, sondern auch die Fähigkeit, potenzielle Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Ein gut entwickeltes Sicherheitsbewusstsein trägt maßgeblich dazu bei, Unfälle auf der Baustelle zu vermeiden und die Gesundheit des Dachdeckers zu schützen.

Ein sicherheitsbewusster Dachdecker arbeitet verantwortungsbewusst und gewissenhaft, um die Sicherheit nicht nur seiner eigenen, sondern auch der anderen Personen auf der Baustelle zu gewährleisten. Durch regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen kann ein Dachdecker sein Sicherheitsbewusstsein kontinuierlich schärfen und auf dem neuesten Stand halten. Dies ermöglicht es ihm, auch in unvorhergesehenen Situationen angemessen zu reagieren und die Sicherheit in seinem Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Des Weiteren ist es wichtig, dass ein Dachdecker über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügt. Dies hilft ihm bei der Planung und Umsetzung komplexer Dachkonstruktionen und sorgt dafür, dass das Dach nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend gestaltet wird. Ein geschultes Auge für Proportionen und ein gutes Gespür für Details sind ebenfalls entscheidend für eine erfolgreiche Dachplanung. Zusätzlich sollte ein Dachdecker über gute kommunikative Fähigkeiten verfügen, um mit anderen Gewerken auf der Baustelle effektiv zusammenarbeiten zu können. Die Abstimmung mit Architekten, Bauleitern und anderen Handwerkern erfordert ein hohes Maß an Teamfähigkeit und Flexibilität, um sicherzustellen, dass das Projekt reibungslos abläuft. Ein Dachdecker, der diese Qualifikationen mitbringt, ist in der Lage, auch anspruchsvolle Dachprojekte erfolgreich umzusetzen und die Zufriedenheit seiner Kunden zu gewährleisten.

Häufige Fragen zur Dachplanung

  • Welche formalen Qualifikationen sind für die Dachplanung besonders relevant?
    Ein Dachdecker sollte eine abgeschlossene Berufsausbildung als Dachdecker, idealerweise den Meisterbrief, sowie einschlägige Schulungen zu Dachstatik, Lastannahmen und Materialkunde besitzen.
  • Welche Rolle spielt der Meisterbrief bei der Dachplanung?
    Der Meisterbrief signalisiert Leitungs- und Planungskompetenz, insbesondere Koordination von Planung, Kalkulation, Materialwahl und Abstimmung mit Architekt, Statiker und Bauaufsicht.
  • Welche Zusatzqualifikationen erhöhen die Planungssicherheit?
    Zusatzqualifikationen in Statik, Wärmeschutz, Brandschutz sowie Zertifikate von Fachverbänden erhöhen die Planungssicherheit und Nachweisfähigkeit gegenüber Kunden.
  • Welche Normen sollte ein Dachdecker bei der Planung kennen?
    Wesentliche Normen sind DIN EN 1991 (Lastannahmen), DIN 1052/ DIN 1053 (Holzbau) und regionale Bauvorschriften, ergänzt durch Brandschutz- und Energieeinsparverordnungen.
  • Wie wichtig ist die Kenntnis von Schneelasten und Windlasten?
    Schneelasten und Windlasten sind zentrale Größen; der Plan muss je Zone relevante Lastbereiche gemäß EN 1991 berücksichtigen.
  • Welche Rolle spielen Statik-Berechnungen in der Dachplanung?
    Statik-Berechnungen für Dachstuhl, Sparren, Pfetten und Verbindungsteile sind erforderlich, um Tragfähigkeit und Bauphysik sicherzustellen.
  • Welche Softwareempfehlungen gibt es für Dachplanungen?
    Empfohlen sind Tools wie Vectorworks, Autodesk Revit mit Dachmodulen, sowie spezialisierte Add-ons für Lastberechnungen und 3D-Dachmodelle.
  • Welche Bedeutung haben Referenzen und Nachweise in der Beratung?
    Glaubwürdige Referenzen, berechnete Lastnachweise, Zertifikate und geprüfte Materialien schaffen Transparenz gegenüber dem Auftraggeber.
  • Wie lässt sich Qualität in der Planung messbar machen?
    Qualität wird durch klare Lastenberechnungen, vollständige Stücklisten, BIM-Daten und nachvollziehbare Leistungsbeschreibungen messbar.
  • Welche Rolle spielen Kommunikation und Ausschreibungen?
    Eine klare Kommunikation mit Architekten, Ingenieuren und Handwerkern sowie transparente Ausschreibungsunterlagen vermeiden Missverständnisse und Nachträge.
  • Welche Erfahrungen sollten Dachdecker in der Planung vorweisen?
    Dachdecker sollten praktische Erfahrungen mit verschiedenen Dachformen, Materialien (z. B. Ziegel, Naturschiefer) sowie energetischen Optimierungslösungen vorweisen.
  • Welche Weiterbildungen sind sinnvoll für den Fachbetrieb?
    Sinnvoll sind Meisterweiterbildungen, HWK/Fachprüfungen, Fortbildungen zu Energieeinsparverordnung (GEG), Brandschutz und Arbeitssicherheit (DGUV) sowie regelmäßige Aufbaukurse zu neuer Bautechnik.

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